Letzte Aktualisierung: 04.03.2011

Litauer gewinnen 22. Ostseepokal

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Ein spannenderes Finale beim Tanz um den 22. Ostseepokal hätte man sich kaum vorstellen können: Erst im letzten Quickstep fiel die Entscheidung für das litauische Paar Valerijus und Olga Osadcenko.

Die Teilnehmer des 22. Ostseepokals nach der Siegerehrung (Foto: André Sell, Holstein-Photo.de)
Foto: André Sell,
Holstein-Photo.de

In dem bis auf den letzten Platz besetzten Bürgerhaus Kronshagen machten es die elf eingeladenen Paare aus Litauen, Lettland, Polen, Dänemark und Deutschland den fünf Wertungsrichtern nicht leicht. Von der Vorrunde an zeigte sich bereits in den Wertungen, dass es zum Finale hin richtig spannend wird, denn viele Paare waren zu diesem Zeitpunkt noch punktgleich. Auch das begeisterte Publikum hatte mehrere Favoriten, präsentierten doch alle Paare gleichermaßen tänzerische Perfektion in den fünf Standardtänzen. Andreas Kindt, Mitorganisator, sprach auch der Band "fifty fifty" ein großes Lob aus.

Valerijus und Olga Osadcenko in Aktion (Foto: André Sell, Holstein-Photo.de)
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Im Finale konnten sich die Litauer Valerijus und Olga Osadcenko von Tanz zu Tanz immer weiter steigern, überzeugten mit guter Technik und sympathischer Ausstrahlung. Aus den Händen von Gerd Ebsen, Regionaldirektor der BBBank, nahmen sie den 22. Ostseepokal in Empfang.

Valerijus und Olga Osadcenko bei der Siegerehrung (Foto: André Sell, Holstein-Photo.de)
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Alle weiteren Plätze im Finale lagen jeweils nur eine Platzziffer auseinander, was deutlich für ein gleichmäßig hohes Niveau spricht. Das Paar aus Estland, Veiko Ratas und Helea Liiv, das mit seinen ausgefallenen Choreographien viel Szenenapplaus vom Publikum erhielt, ertanzte sich Platz zwei; Dritte wurden Michael Wenger und Melanie Ahl vom Askania TSC Berlin. Die Podestplätze zwei und drei wurden mit Ehrenpreisen der Gemeinde Kronshagen und des Tanzsportverbandes Schleswig-Holstein belohnt. Den Anschluss zum Finale schafften Weronika Slotala und Philipp Clemens vom Boston-Club in Düsseldorf. Das junge Zehn-Tänze-Paar zeigte im Anschluss an das Turnier eine Latein-Show mit allen fünf Lateintänzen und präsentierte mit seiner sympathischen und frischen Ausstrahlung perfekte Eleganz. Sie lösten mit ihrem von jeglicher Wettkampfsituation befreiten Tanzen frenetischen Beifall beim Publikum aus!

Besonders geehrt wurde an diesem Abend auch Frau Sonja Schröer. Der Präsident des TSH, Dr. Tim Rausche, und der Sportwart des TSH, Jes Christophersen, ehrten Frau Schröer für ihre Verdienste um den Tanzsport in Schleswig-Holstein. Nach 36 Jahren wertete die 65-Jährige an diesem Abend ihr letztes von über 400 Turnieren. Herr Christophersen lobte in seiner Laudatio, sie sei immer fair, neutral und offen für Neues gewesen, und er habe neben vielen Anregungen für seinen aktiven Tanzsport auch einige Benimm-Regeln mit auf den Weg bekommen.

Karl-Heinz Schröer